Dies ist der Blog zu meinem Auslandsjahr in den USA. Von September 2014 bis Mai 2015 lebe ich in "The Gunnery", einem Internat in Connecticut. Ich habe mir vorgenommen euch hier, mehr oder weniger regelmäßig, von meinem Leben in den USA zu berichten.

Dienstag, 2. September 2014

Shoppen, amerikanische Mode und NY

Bevor es morgen ins Internat geht melde ich mich hier noch einmal, um von den vergangenen beiden Tagen zu berichten!
Wie bereits im letzten Post erwähnt, haben meine Mutter und ich das Wochenende bei Verwandtschaft in der Nähe von New York (siehe "Standort" des letzten Posts), verbracht. Bei ihnen werde ich auch Thanksgiving und evtl. lange Wochenenden, an denen ich die Schule verlassen muss, verbringen!

Shoppen
Am Samstag haben wir noch einige Sachen, die ich für das Leben im Internat brauche, in einer Mall eingekauft. Inzwischen weiß ich, dank Wikipedia, dass es die 8. größte Shopping-Mall Amerikas war. Das kann ich mir durchaus vorstellen, denn sie war RIESIG (laut Wikipedia knapp 206.000 m² Einkaufsfläche)! Auf vier Stockwerken gab es dort alles erdenkliche. Neben unglaublich vielen Modemarken gab es gleich mehrere Kaufhäuser, bei denen es nochmal alles erdenkliche gab (wie bei uns bspw. Karstadt) und sogar ein Kino. Hinzu kamen natürlich noch, wie bei uns auch, Friseure, Drogerien, Mobilfunkanbieter, Restaurants usw.
Tatsächlich macht shoppen in den USA nicht nur wegen der niedrigen Preise (insbesondere bei Klamotten), sondern auch wegen der riesigen Auswahl Spaß. Das folgende Beispiel ist vielleicht ein bisschen komisch, jedoch meiner Meinung nach ziemlich passend:
Von der Marke AXE gibt es bei uns vielleicht 5-7 Deodorants. Hier waren es weit über 30!


Mode
Gerade beim Thema Klamotten hatte ich den Amerikanern gegenüber einige Vorurteile, denn insbesondere mit dem Stil der Jungs und Männer (viel zu weite Hosen, kurze Hosen bis über die Knie, viel zu weite T-Shirts mit Schulternähten in der Mitte der Oberarme und viel zu langen Ärmeln) konnte ich überhaupt nichts anfangen. Tatsächlich laufen auch einige so herum, aber bei weitem nicht alle. Die Schaufensterpuppen hätten jedenfalls genau so in einem deutschen Schaufenster stehen können. In vielen Geschäften wurde für "Slim Fit Jeans" geworben, die einen Schnitt hatten, den viele Männer in Deutschland tragen würden. Ich vermute, dass das relativ neu ist, sicher weiß ich das jedoch nicht.

NY
Obwohl ich vor drei Jahren schon einmal in New York City war, hat mich diese Stadt erneut (vielleicht sogar mehr als letztes mal) unglaublich beeindruckt. Das fängt schon mit dem Blick auf die Karte an, bei dem die exakt parallel verlaufenden "Avenues", die einfach durchnummeriert sind, und die diese exakt rechtwinklig kreuzenden Querstraßen, ebenfalls einfach nur durchnummeriert, direkt auffallen. Da nur die größten Avenues haben eigene Namen und nur der Broadway dieses "Raster" durchkreuzt, fällt einem die Orientierung sehr leicht.



Das schönste an der Stadt ist für mich die Mischung aus alten Hochhäusern, oft aus Backstein oder anderem Stein, und neuen, zumeist stilvollen, modernen Wolkenkratzern.






Die berühmtesten Gebäude und Plätze wie Empire State Building, Chrysler Building, Freedom Tower, Times Square usw. haben wir dieses mal nur aus der Ferne gesehen. Stattdessen waren wir erst im MoMA (Museum of Modern Art) und sind anschließend durch den Central Park zur "Upper East Side" spaziert. Als es plötzlich angefangen hat zu schütten und zu gewittern, waren wir zum Glück gerade ins Auto eingestiegen.
Der Blick auf die Wolkenkratzer war auf der Rückfahrt leider recht eingeschränkt!

Heute (bei uns noch Montag) sind wir dann nach Connecticut gefahren, und übernachten jetzt 15 Minuten von meinem Internat entfernt. Ab morgen wohne ich dann in The Gunnery, allerdings den ersten Tag nur mit den anderen "Internationals", bis dann Mittwoch die Amerikaner kommen. Wann dann genau der Unterricht beginnt weiß ich noch nicht genau, jedoch frühestens am Donnerstag.

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